Ried Pössnitzberger Kapelle Chardonnay Südsteiermark DAC 2018

  • Falstaff Bewertung: 97
  • Gault Millau Bewertung: 19
  • A la Carte Bewertung: 98
(0)
94.40 / 0,75 l Fl.

inkl. USt. 20.0%  exkl. Lieferung inklusive Umsatzsteuer € 15.73
exklusive Versand

The Single Vineyard Pössnitzberg is the most southern single vineyard in Styria and is very important for our winery.
  • Attribute

    Region:

    Steiermark

    Appellation:

    Südsteiermark DAC

    Rebsorte:

    Chardonnay

    Kategorie:

    Weißwein

    Jahrgang:

    2018

    Füllmenge:

    0,75 l Fl.
  • Komplette Beschreibung

    Sensorische Beschreibung:

    Mittleres Gelbgrün, Silberreflexe. Zarte Passionsfruchtnoten, unterlegt mit Wiesenkräutern, ein Hauch von Edelholzwürze, Karamell klingt an, Marille im Hintergrund. Gute Komplexität, saftig, straff, vielschichtige Säurestruktur, dunkle Mineralik, leichtfüßiger Abgang, lange anhaltend, sicheres Entwicklungspotenzial. (Peter Moser - Falstaff, 09.07.2021)

    Details zur Herkunft:

    Bio in Umstellung:
    Die Umstellungsphase auf biologischen Weinbau ist eine Herausforderung für Winzerinnen und Winzer, da sie einen Übergang von konventionellen Anbaumethoden zu ökologischen Praktiken erfordert. Während dieser Phase müssen sie ihre Weinberge an neue Standards anpassen und eine Reihe von Vorgaben erfüllen, um die Bio-Zertifizierung zu erhalten. Dazu gehören unter anderem der Verzicht auf chemische Pestizide und Düngemittel über einen bestimmten Zeitraum, die Umstellung auf natürliche Schädlingsbekämpfungsmethoden und die Pflege der Bodengesundheit.

    Wein:

    Details zur Herkunft:

    Große STK Ried - Die höchste Qualitäts-Stufe der "Steirischen Terroir und Klassikweingüter" aus hochwertigsten Trauben von meist steilen Hanglagen mit großartigem Entwicklungspotenzial. Große STK Ried:
    Explizit kostbare Weine aus den herausragendsten Rieden der STK-Weingüter. Begünstigt von Mikroklimata und später Ernte. Die Rebstöcke müssen mindestens 15 Jahre alt sein. Der Ertrag ist mit 4500 Litern pro Hektar limitiert. Eine mindestens zehnjährige Präsenz am Markt garantiert die besondere Qualität. Frühestens erhältlich am 1. Mai nach 18 Monaten Reifezeit.
    Ried Pössnitzberg, die südlichste Ried der Steiermark, lässt auf steilen und extrem kalkhaltige Böden nach arbeitsintensiver Handarbeit große, tiefgründige, von Herkunft geprägte Weine entstehen. Ried Pössnitzberg:
    Die Ried Pössnitzberg ist die südlichste Ried der Steiermark und hat einen enormen Stellenwert für unser Weingut. Der Name „Pössnitz“ leitet sich vom slawischen „pesek“ ab und heißt übersetzt „Sand“. Die Namensgebung bezieht sich auf die beiden gleichnamigen Bäche, die urkundlich nicht zu trennen sind. Die erste urkundliche Nennung von „Pesnich“ stammt aus dem Jahr 1139. 1436 wird der „Pößnitzberg“ erstmals urkundlich genannt. Damals verpachtete Graf Friedrich von Cilli an Jacob Trapp mehrere Liegenschaften in Leutschach und Arnfels sowie drei Huben „under Smylenwerg (Schmierenberg) gegen dem Pesnitzperg.“ Die Grafen von Cilli waren damals Grundherren am „Pößnitzberg“. Aufzeichnungen von 1904 und 1914 belegen anhand einer alten Weinbaukarte der Steiermark, den Namen „Pössnitzberg“ als Staats–Musterrebenanlagen. Steilheit und extrem kalkhaltige Böden lassen nach mühsamer und arbeitsintensiver Handarbeit große, tiefgründige, von Herkunft geprägte Weine entstehen. In den 50er-Jahren erkannte Großvater Johann Sabathi bereits das Potential des Pössnitzbergs und kaufte das erste Kernstück dieser Riede. Schon damals vermehrte er die besten seiner 50-jährigen Sauvignon-Blanc Rebstöcke. Diese extrem steile und felsige Riede mit teilweise sehr altem Rebbestand und tiefer Verwurzelung, kann aufgrund einer Hangneigung von bis zu 75%, nahezu nur händisch bewirtschaftet werden.

    Wein Titel:

    Ried Pössnitzberger Kapelle I Chardonnay

    Wissenswert:

    Die Weingärten am Pössnitzberg sind prädestiniert als besonderes Weißwein-Terroir. Das Zusammenspiel der Bodenstruktur und der klimatischen Faktoren macht die dortigen Rieden so unverwechselbar und die Weine der Rebsorte Chardonnay so authentisch. Die Trauben für „Ried Pössnitzberger Kapelle I Chardonnay“ stammen von einem Weingarten am Pössnitzberg, wo sich eine kleine, alte Kapelle befindet. Dieser Wein zählt zu den Raritäten des Weinguts, ist fein mineralisch, am Gaumen enorm salzig mit straffer Struktur und weist eine hohe Langlebigkeit auf.

    Land:

    Österreich

    Herkunftsregion:

    Steiermark

    Gebiet:

    Südsteiermark

    Produzent:

    Weingut Erwin Sabathi

    Kategorie:

    Weißwein

    Weincharakter:

    charaktervoll, tiefgründig, reichhaltig

    Appellation:

    Südsteiermark DAC

    Glas:

    Weißwein

    Premiumglas:

    Montrachet

    optimale Trinktemperatur (°C), von:

    10

    optimale Trinktemperatur (°C), bis:

    12

    Optimale Trinkreife (Jahre nach der Ernte) von:

    4

    Optimale Trinkreife (Jahre nach der Ernte) bis:

    20

    Speiseempfehlung:

    Riesengarnelen gebraten oder gegrillt, Fisch im Ofen gebraten oder geschmort, Rinderschnitzel in milder Sauce, Schweinesteak würzig gegrillt, Kalb geschmort deftig, Kalb mit Pilzsauce, Enten/Gänsebrust würzig zubereitet, Schweinebraten in würziger Sauce, Lammkeule geschmort, Hartkäse würzig

    Rebsorte:

    Chardonnay

    Restzuckerwert (g/l):

    1.1

    Weinbereitung:

    Mit Naturhefen spontan vergoren.

    Ertrag:

    Der Ernteertrag ist auf max. 45hl limitiert.

    Weinberg:

    Die Trauben stammen von einem Weingarten am Pössnitzberg, wo sich eine kleine, alte Kapelle befindet. Südausgerichtete Kessellage mit einer großteils über 50%igen Hangneigung auf einer Höhe von 470-505 m.

    Ernte:

    Die Trauben werden von Hand gelesen.

    Restzucker:

    trocken

    Jahr:

    2018

    Önologe:

    Erwin Sabathi

    Alkoholgehalt (%vol):

    13

    Boden:

    Es handelt sich um tonig-feinsandige, meist graugrün gefärbte, kalkhaltige Tonmergel bis Tonschiefer mit Sandeinlagen, Blattfossilien und Glanzkohleresten.

    Säurewert (g/l):

    5.3

    Ausbau:

    36 Monate in großen, traditionellen Eichenholzfässern ausgebaut.
    Es wurden noch keine Bewertungen hinzugefügt.